Industrie & Gewerbe
Mit der Inbetriebnahme der 12er-Gondelbahn zwischen Laax-Murschetg, Larnags und Curnius Ende der 1980er-Jahre entstand an der Talstation Bedarf für eine Infrastruktur, die zwei betriebliche Funktionen zugleich abdecken musste: die Einstellung der Gondeln ausserhalb der Betriebszeiten und die Unterbringung der Pistenfahrzeuge. 1991 wurde dafür in Laax eine entsprechende Halle realisiert.
Statt eines reinen Zweckbaus entstand ein Holz-Metall-Skelettbau, der die technischen Anforderungen einer Bergbahn-Infrastruktur mit einer eigenständigen konstruktiven Haltung verbindet. Die Halle dient als Gondeleinstellraum und gleichzeitig als Garage für die Pistenmaschinen – zwei Nutzungen, die unter einem gemeinsamen Dach ihren Platz finden, ohne dass die eine der anderen im Weg steht.
Konstruktiv basiert das Gebäude auf einer Stahlkonstruktion mit Fachwerkträgern, die die grossen, stützenfreien Spannweiten für Gondeln und Fahrzeuge ermöglichen. Die Fassadenflächen sind in Lärchenholz ausgeführt, ein Material, das sich in der alpinen Höhenlage von Laax bewährt und mit der Zeit eine charakteristische Patina annimmt. Die Dachkonstruktion ist mit Bohlen aus Lärche aufgebaut, die Eindeckung besteht aus Kupfer-Titan-Zink – ein Material, das hohe Witterungsbeständigkeit mit einer ruhigen, metallischen Oberfläche verbindet und den hohen Schnee- und Niederschlagsmengen in der Region standhält.
standort
Laax Murschetg
Inbetriebnahme
1991
bauherrschaft
leistung
Gesamtleistung
verfahren
Direktauftrag